Die Geschichte des Wellnesshotels Randsbergerhof in Bayern

Die Geschichte des Wellnesshotels Randsbergerhof in Bayern

  • Die Geschichte des Wellnesshotels Randsbergerhof in Cham

Der Namensursprung des Wellnesshotel Randsbergerhof in Cham Bayern

Das alte Schloß Altrandsberg, an der Bahnlinie Cham – Straubing gelegen, war schon im 12. Jahrhundert der Stammsitz des Adelsgeschlechtes der „Randsberger“. Sie waren Ministerialien der mächtigen Grafen von Bogen. Ein Zweig dieses angesehenen und sehr reichen Geschlechtes saß auf der Burg Neurandsberg, die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von Friedrich dem Ramsperger erbaut und 1633 von den Schweden zerstört wurde. In der Stadt Cham hatten die Randsberger an der nördlichen Stadtmauer ein eigenes, sehr großes Gebäude, den „Randsberger Hof“, der schon im 13.Jahrhundert Erwähnung findet. Dieser diente den Herren von Randsberg nicht nur als Absteige, sondern auch als Wintersitz bzw. Winterquartier. Glanzvolle Feste, zu denen stets die Adeligen des Chamer Umlandes geladen waren, wurden in diesen gewölbten Räumen im Stile jener fernen Zeitengefeiert. Das waren diese Herren auch den hohen, ehrenvollen Ämtern schuldig, die sie in der Stadt inne hatten. Es waren nämlich, um hier nur Beispiele zu nennen, ein Hilprant von Ramsperg anno 1334, Richter des Amts Cham und von 1428 bis 1431 ein Friedrich der Ramsperger als Pfleger des Amtes Cham eingesetzt.

Der Randsberger Hof sollte Jesuitenkloster werden

In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges sollte der Randsberger Hof Jesuitenkloster werden. Und das kam so: Als im Verlaufe dieses unheilvollen Krieges Maximilian von Bayern am 25.September 1621 die Stadt Cham eroberte, erschienen nach kurzer Zeit 2 Jesuiten-Patres, die auf Grund kurfürstlichenBefehles die Wiederbekehrung der Chamer Bevölkerung zum katholischen Glauben durchzuführen hatten. In München war man an höchster Stelle nämlich der Meinung, dass nur die Jesuiten allein geeignet seien, die Bekehrung der Bevölkerung im Sinne des Landsherren durchzuführen.Um diesen Plan wirkungsvoll in die Tat umzusetzen, sollte den Jesuiten in Cham eine dauernde Bleibe geschaffen und eine Niederlassung gegründet werden. Zu diesem Zwecke wurde der Randsberger Hof zu einem Jesuitenkollegium einige Jahre später angekauft. Diesen Plan durchkreuzte jedochder damalige Erzdekan Dr. Johann Wolfgang Huber, der sich scheinbar mit den Jesuitenpatres nicht recht befreunden konnte und vor allem mit deren strengen Maßnahmen nicht einverstanden war. Mit Unterstützung durch Bischof Albertus von Regensburg brachte es der Erzdekan schließlich nach langem hin und her fertig, dass statt der Jesuiten eine Franziskaner-Niederlassung in Cham gegründetwurde, dies um so mehr, als die Stadt den Franziskanern unentgeltlich ein ausreichend großes Grundstück vor dem Sandtor zur Einrichtung eines Klosters zur Verfügung stellte. Die Jesuiten Patres wurden daher wieder abberufen und der Kauf des Randsberger Hofes, der ohne Zweifel etwasvoreilig geschah, wieder rückgängig gemacht. Es war dies im Jahre 1630 und die Randsberger waren mit dieser Regelung einverstanden.

Vom Gasthaus zum „Grünen Kranz“ zum Hotel Randsberger Hof

Die urkundlichen Nachweise über dieses Besitztum werden in der Folgezeit immer seltener. In einer alten Häuserbeschreibung wird dann der Randsberger Hof – im Sandtorviertel an der Stadtmauer gelegen – als Gasthaus zum „Grünen Kranz“ bezeichnet. Es wird angenommen, dass sich der Besitzwechsel durch freien Kauf im ausgehenden 17. Jahrhundert vollzogen hatte. Von den wiederholten, schicksalhaften Stadtbränden blieb auch der Randsberger Hof nicht verschont. Im Jahre 1589 legte ein großes Schadenfeuer das Sand- und Burgtorviertel in Schutt und Asche. 110 Häuser, 40 Städel und viele Stallungen wurden damals ein Raub der Flammen bzw. sehr schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem die entsetzlichen Leiden des Dreißigjährigen Krieges vorüber waren, erfolgte am 30.Oktober des Jahres 1657 wieder eine vollständige Einäscherung der Stadt. In einer Scheune des Spitals brach in den Mittagsstunden ein Feuer aus, das sich mit solcher Schnelligkeit verbreitete, dass an ein Löschen nicht mehr zu denken war. Die Stadt war binnen einer Stunde ein einziger Feuerherd und war, wie der Chronist wörtlich berichtete: „erbärmlich und elendiglich zugrundt gericht worden, dadurch die ganze Burgerschaft, denen neben ihren Häusern auch anderes ihr gehebte meiste Vermögen in den Feuersflammen geblieben, zu großer Verarmung gekommen ist.“ Auch die Gebäulichkeiten des Randsberger Hofes wurden durch diese Feuerbrünste sehr schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Der Randsbergerhof Heute

Im Jahre 1907 erwarb die Familie Wittmann das Gelände des Randsberger Hofes. In verhältnismäßig kurzer Zeit wurde aus dem Randsberger Hof ein modern und familiär geführter Hotelbetrieb. Neben einer ausgezeichneten Küche bieten wir auch Gästezimmer mit viel Komfort. Für Seminare, Konferenzen, Tagungen und Busreisegesellschaften von kleinsten Gruppen bis hin zu 200 Teilnehmern, für Familienfeiern und Firmenfeste bietet unser Hotel einen großzügigen und repräsentativen Rahmen. Ob Urlaubs- oder Tagungsgast, hier finden Sie ein vielseitiges und individuelles Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten.

Hotel Unser Hotel verfügt über 170 Betten, alle Zimmer mit Bad/WC oder Du/WC, Direktwahltelefon, Sat-TV, Lift, Tiefgarage
Restaurant „Randsberger Ritter“ mit Sommerterrasse, Randsberger Stuben, historisches, rustikales Speiserestaurant mit 200 Plätzen
Tagungsräume 4 Tagungsräume mit variablen Trennwänden, für 10 bis 300 Personen
Hoteleinrichtungen 1400 m² großer Wellnessbereich mit Sauna-Atrium, Hallenbad und Skypool mit Dachterasse (saisonbedingt), 4 vollautomatische Kegelbahnen, Fitnessraum, Kino-Center mit 9 Theatern